Capri Hose

Stilvolles Urlaubsfeeling
Die Caprihose hat ihren Ursprung Ende der 40er / Anfang der 50er Jahre. Sie wurde von der Modedesignerin Sonja de Lennart erstmals im Jahr 1948 vorgestellt.
Die Caprihose zählt zu den dreiviertellangen meist enganliegenden Damen Hosen mit einem seitlichen Schlitz am Hosensaum. Der Schlitz kann je nach Modell entweder geschnürt oder geknöpft oder auch mit einem Reisverschluss verschlossen werden.
Das Markenzeichen der Caprihose ist die Länge von 3/4, die nur knapp unterhalb des Knies geht, aber auch mal bis zur Mitte der Wade lang sein. Diese Hosen werden auch schon mal Fischerhosen genannt. Der Name der Hose geht ursprünglich auf die italienische Insel Capri zurück und sollte wohl ein Urlaubs- und Freiheitsgefühl wecken. In den 50er Jahren waren die Caprihosen schon Anlass zu unzähligen Diskussionen über Moral und Anstand ihrer Trägerinnen. Es war schon so, dass die meisten Mütter ihren Töchtern das Tragen der Hosen verboten haben. Sie durften die Hosen nur am Strand tragen, aber unter gar keinen Umständen auf der Straße, das war unsittlich und anzüglich.
Aber heute ist dieses Thema tabu, sie wird heute genauso getragen wie jede andere Hose auch, egal ob Leder Hose oder Sport Hosen. Es gibt auch berühmte Trägerinnen dieser Hose, so zum Beispiel Audrey Hepburn, Marilyn Monroe, sogar Jackie Kennedy, die Frau des amerikanischen Präsidenten J.F. Kennedy trug diese Hose in der Öffentlichkeit und das wurde selbstverständlich zum großen Trend. Es entstand durch die neue Mode ein völlig neues Lebensgefühl.
Die Caprihose hatte ihr großes Comeback im Jahr 2002 und ganz offiziell wurde sie im Jahr 2003 50 Jahre alt. Am Besten passen Sneaker, wie z.B. die Hummel Schuhe, zu einer Caprihose. Wer es eleganter mag, der kann sie auch mit Römersandalen oder High-Heels kombinieren.